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IMAGE TUNING - HOME STAGING

Was in den USA schon seit Jahrzehnten Pflicht und Kür im Immobilienhandel ist und Interior Designer wie auch Innenarchitekten beschäftigt, boomt jetzt auch in Europas Metropolen: Home Staging – die Kunst, Wohnungen und Häuser optimal für Verkauf oder Vermietung zu präsentieren. Die Frankfurter lieben es.

Ein bisschen ist es so, als würde man ein Puppenhaus einrichten, ein Bild vom Ideal, alles wie aus dem Ei gepellt - Home Stager wissen, dass der erste Eindruck zählt. Benutzen wird diese schönen Möbel niemand, denn sie sind, von den Profis wie auf einer Bühne inszeniert, nur gute Show. Statt potentiellen Käufern gähnend leere Räume und nackte Glühbirnen zu präsentieren, werden beim Home Staging durch eine temporäre Mustermöblierung, durch Wandbilder, Pflanzen und moderne Gestaltungselemente, positive Gefühle vermittelt - hier fühle ich mich wohl, das passt zu mir, das will ich haben! Gezeigt wird der Vorentwurf einer neuen Heimat, die zum Ort der Geborgenheit werden kann.

Dass das in der Regel eine höhere Rendite bringt und auch zum schnelleren Verkauf oder einer besseren Vermietbarkeit führt, zeigt die Erfahrung in den USA, wo mit allen psychologischen Raffinessen eine einladende Atmosphäre geschaffen wird, etwa mit dem heimeligen Duft von frisch gebrühtem Kaffee und Croissants auf dem Küchentisch. Wer würde schon versuchen, sein Auto miefig und ungewaschen zu verkaufen, so ähnlich funktioniert Home Staging.

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"Seit gut vier Jahren wächst die Nachfrage in Frankfurt stetig", bemerkt Rieke Rauert, die 2012 als eine der ersten professionellen Home Stager in Deutschland begann und heute mit ihrer Agentur Room N°1 hochexklusiven Immobilien und ganzen Appartementhäusern ein fotogenes Wohlfüh-Image verpasst. Wie die meisten ihrer Kollegen berät die gebürtige Ostfriesin auch bei möblierten Vermietungen, sucht dafür die bezugsfertige Ausstattung aus und kreiert die Enddekoration für die Vermarktung: "Zu Anfang war es schwer, Maklern und potentiellen Kunden das Prinzip Home Staging zu vermitteln, es kursierten viele Missverständnisse. Einige meinten sogar, sie müssten die Mustermöbel kaufen. TV-Doku-Formate haben viel dazu beigetragen, das Home Staging auch in Deutschland populär zu machen." Eng arbeitet Rieke Rauert mit der Frankfurter Immobilienmaklerin Kristin Wassmer zusammen, Gründerin und Geschäftsführerin von Fox & Partner, die als erste im Rhein-Main-Gebiet das Home Staging als kostenfreie Leistung anbietet und damit neue Maßstäbe setzt.

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"Eine Dachgeschoss-Wohnung, die verkauft werden soll, im Hochsommer mit Rot und Orange auszustatten, was farbpsychologisch weiter aufheizt, ist sicher nicht das Richtige. Ein schlichtes, helles Sofa und indirekte Beleuchtung sind immer gut. Bauliche Mängel dürfen nicht versteckt werden und Bestandsmöbel sollten sich stimmig einfügen." Der perfekte Look habe viele Gesetze, erklären Rieke Rauert und auch Maklerin Kirstin Wassmer, vor allem müsse die Möblierung auf die Zielgruppe zugeschnitten sein, also keine wertvollen Designklassiker im Studentenappartement. Jedes ihrer Einrichtungskonzepte sei singulär, so Rauert. Die dafür notwendige riesige Auswahl an Möbeln, Textilien und Wohnaccessoires findet die Expertin bei einem Unternehmen in den Niederlanden, das von einem Lager aus das Gewünschte an Home Stager in ganz Europa vermietet: "Für mich gibt dies den Spielraum, wirklich jedes Objekt individuell einrichten zu können und aktuelle Trends abzubilden."

In den Niederlanden wie in ganz Skandinavien ist das Home Staging für Verkauf und Vermietung weit verbreitet und die Schar der Dienstleister um ein Vielfaches größer als in Deutschland. Es gibt zwar hierzulande seit 2010 einen Berufsverband, die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign e.V., der Ausbildungen anbietet, doch die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Auch Home Stagerin Rieke Rauert, eine studierte Betriebswirtin, begann als Autodidaktin, mehr aus Zufall: "Meine Eltern wollten ihr Haus verkaufen. Erst als ich die Räume mit einfachen Mitteln veränderte, ging der Verkauf voran. Nach mehreren Wohnungs- und Haussanierungen im Freundes- und Bekanntenkreis kam die Idee auf, meine Affinität zum Interior Design und mein Gespür für Trends professionell auszuleben.

Leere Räume wirken oft kleiner als sie tatsächlich sind und können in wenigen Sekunden zum Dealbreaker werden. Home Staging hat dahingehend bereits ein Umdenken erreicht und wird sich in Zukunft einen festen Platz im Immobilienhandel sichern. Natürlich ist es letztlich eine Form der Manipulation, aber eine, die beiden Seiten gefällt.

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Home Staging at Opernplatz XIV

Die optimale Inszenierung durch Home Staging-Agenturen haben die Anbieter von Premium-Immobilien in der Metropole Frankfurt stark im Blick. Zugleich geht kaum noch eine Wohnung dieses Preissegments ohne Home Staging-Durchlauf in die möblierte Vermietung, und schon gar nicht, wenn sich die Einheit an einer hochkarätigen Adresse befindet.

THE FRANKFURTER fragte nach bei David Melis, verantwortlich als Asset-Manager beim Immobilienverwaltungsexperten Clarus Management GmbH für das Prestigeobjekt „Opernplatz XIV“ gegenüber der Alten Oper. Im Neubau-Ensemble befinden sich 25, überwiegend möblierte Mietwohnungen, inklusive einem 420 Quadrat-meter-Penthouse. Die verschiedenen Nutzergruppen stellten besondere Anforderungen an die Einrichtung.

Herr Melis, zunächst, was macht das Wohnen im Ensemble "Opernplatz XIV" so attraktiv für Ihre Zielgruppe?

"An diesem zentralen Standort kommt einfach alles zusammen: Komfort und Luxus, Historie und Moderne. Man erlebt das geschützte Mittendrinsein, umgeben von tollen Restaurants und Bars, und zugleich die Nähe zu den malerischen Parkanlagen. Unsere Mieter können auf den gesamten Fünf-Sterne-Plus-Service des Luxushotels Sofitel Frankfurt Opera, das sich ebenfalls im Baukomplex befindet, zugreifen, bis hin zur Zimmerreinigung. Mit unseren Fitness-Konzepten ‚Barry’s‘ und ‚Fitness First‘ bieten wir vielfältige sportliche Aktivitäten, und unsere Flex-Offices sind die ideale Alternative zum Homeoffice. Bei uns wohnen sowohl Paare und Familien als auch Alleinstehende, die einige Zeit beruflich in Frankfurt verbringen. Insgesamt ein sehr ausgeglichener Mix. Die meisten wollten außerdem den Stress vermeiden, mit einem kompletten Haushalt umzuziehen."

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Home Staging?

"Bei der Clarus Management GmbH arbeiten wir seit gut drei Jahren damit. Im Palais an der Oper in München haben wir so fast alle Wohnungen hochwertig möbliert und erfolgreich vermietet. In Frankfurt haben wir bisher noch keine Referenzwerte, allerdings konnten wir zusammen mit Re-Locatern und Wohnungsmaklern feststellen, dass die Nachfrage bereits möblierter und nicht möblierten Wohnungen bedienen wir am Frankfurter Opernplatz den größten Teil der Marktteilnehmer."

Worauf wurde besonders geachtet?

"In Frankfurt stimmten wir unsere Ideen für die dauerhafte Möblierung mit einem hiesigen Interior Designer und Home Stager ab, der für uns das Konzept schlüsselfertig umsetzte. Von der Eingangstür über das Wohnzimmer zum Schlaf- und Badezimmer zeichnet sich eine klare Linie ab, die mit Farbe und Qualität im Einklang steht. Weil die Geschmäcker der Mieter verschieden sind, wurde darauf geachtet, die Farb- und Möbelauswahl bewusst neutral zu halten. Dazu kommen die kleinen Details, welche die Mieter zum Wohlfühlen einladen, etwa kunstvolle Skulpturen. Dafür haben wir bislang ausschließlich positives Feedback am Markt erhalten und konnten durch die Möblierung bereits nach wenigen Wochen Mietverträge abschließen. Die Mieter waren so begeistert, dass schnell die Nachfrage kam, ob unser Interior Designer ein ähnliches Konzept auch in einer größeren Wohnung am Opernplatz umsetzen kann. Das freut uns!"

David Melis

Clarus Management GmbH
Meisengasse 9, 60313 Frankfurt
Tel: +49 (0)69 67779089
Mob: +49 (0)152 537 703 50
E-Mail:david.melis@clarus-am.com
www.clarus-am.com