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Die neuesten Beauty-Trends

Die neuesten Beauty-Trends

Die wichtigsten Entwicklungen in Sachen ästhetische Medizin und Kosmetik, die angesagtesten Beauty-Treatments, die heißesten News rund um Haut, Haare und Zähne sowie innovative Trainingsmethoden für Körper und Geist – THE FRANKFURTER präsentiert ein Rundum-Update der spannendsten Trends zu Schönheit und Gesundheit. Dazu gibt’s Expertenmeinungen und Insider-Tipps von den Profis, die wissen, was schön macht.

Text: Natalie Rosini

Fotos: Nikita Kulikov

Models: East West Models

Ausgabe: 04/2017

Was gibt’s Neues beim Beauty-Doc? Am wichtigsten ist wohl der Trend hin zur Natürlichkeit. Deshalb finden wir die neuen minimalinvasiven Eingriffe für schonend schöne Ergebnisse besonders spannend.

Fadenlifting

Eine besonders innovative Faltenbehandlung mit erstaunlichen Effekten. Und das ganz ohne Schnitte! „Hierbei werden Fäden mit winzigen Widerhäkchen durch feinste Kanülen in die Unterhaut des erschlafften Gewebes gelegt“, erklärt Dr. Julia Berkei, in deren Frankfurter Praxis diese aus Korea stammende Methode zur Anwendung kommt. „Durch die auflösbaren Fäden wird die Haut gestrafft und gleichzeitig die Kollagenbildung angeregt, und das ohne Operation.“ Das Fadenlifting ist im gesamten Gesicht, am Hals und im Bereich des Dekolletés, der Arme und Innenschenkel anwendbar. Der Effekt hält bis zu 12 Monate an.“

Laser

Die Behandlung der Haut mit verschiedenen Arten von Lasertherapien hat sich mittlerweile bewährt. Auch auf dem Gebiet der Ästhetik. Ein Experte dafür ist Dermatologe Prof. Dr. Hans-Michael Ockenfels, der für eine Verbesserung des Hautbilds unter anderem den Einsatz von fraktioniertem Laserlicht mit dem „Erbium:Yag“-Laser empfiehlt: „Damit lassen sich Narben sowie die kleinen sogenannten Raucherfältchen um den Mund herum sehr gut behandeln.“ Es werden nur Teile der Haut in Form eines Rasters behandelt. Dazwischen bleiben unbehandelte Areale, was das Ganze nicht nur angenehmer macht und die Wundheilung beschleunigt, sondern auch den Vorteil hat, „dass man gesellschaftsfähig bleibt.“

PRP

Eine der modernsten und zugleich natürlichsten sowie wirksamsten Anti-Aging-Therapien ist die Behandlung mit Eigenblut, auch bekannt als Vampir-Lifting. „Dabei wird aus eigenem Blut mittels eines speziellen Aufbereitungsverfahrens plättchenreiches Plasma – kurz PRP – gewonnen, welches dann in bestimmte Haut- und Kopfhautareale eingespritzt wird“, erläutert Dr. Fouad Besrour. Das Plasmakonzentrat enthält verschiedene körpereigene Eiweiße, die das Zellwachstum fördern, Regenerationsprozesse sowie die Neubildung von gewebestraffendem Kollagen werden angekurbelt. Auf diese Weise lassen sich nicht bloß erstaunliche Effekte in der Behandlung von Falten, erschlaffter Haut, Flecken und anderer Alterserscheinungen erzielen, sondern auch bei der Therapie von Haarausfall“, so der Plastische Chirurg, der empfiehlt, die PRP Eigenblut-Behandlung „stets als eine Kur mit mindestens zwei bis drei Behandlungen im Abstand von vier Wochen erfolgen zu lassen. Einmal im Jahr sollte die Behandlung zur Stabilisierung des Erfolgs wiederholt werden.“

Permanent Aesthetics

Schön konturierte Lippen, markante Augenbrauen, dichte Wimpern. Wem‘s von Mutter Natur nicht vergönnt ist, muss nicht täglich Stunden vor dem Spiegel verbringen, meint Minh Soltysiak, Inhaberin des Instituts Frida Immerschön. „Mit unseren permanenten und semi-permanenten Beauty-Lösungen für ein perfekt akzentuiertes, aber dennoch natürliches Aussehen verkürzen wir nachweislich die tägliche Make-up-Routine und schenken unseren Kundinnen die Gewissheit, ohne viel Aufwand in jeder Situation gut auszusehen.“ Und so geht’s: „Um ein konstant gepflegtes Aussehen zu wahren, lassen unsere Kunden im Durchschnitt alle 4 Wochen ein Refill ihrer Wimpern-Extensions durchführen sowie alle 1 bis 2 Jahre eine Auffrischung ihres Permanent Make-ups und Microbladings.“

Natürlich ist das neue Schön! Wer also immer erst zu Make-up und anderen Tricks greifen muss, um sich morgens aus dem Haus zu wagen, macht was falsch. Die Profis verraten, wie Natural Beauty rund um die Uhr geht.

Hydrafacial

Das Treatment der Stars! Im Grunde handelt es sich dabei um eine intensive Hautreinigung mit anschließendem Feuchtigkeits- Boost in vier Schritten. Mit dem Handstück werden zunächst abgestorbene Hautzellen entfernt. Danach folgt ein sanftes Säurepeeling, um die Haut auf die Tiefenausreinigung vorzubereiten. Wie mit dem Staubsauger werden dann durch ein Vakuum Unreinheiten und gelöste Talgablagerungen aus den Poren herausgezogen. In die perfekt gereinigte und aufnahmefähige Haut werden zum Abschluss feuchtigkeitsspendende Seren, mit Antioxidantien, Vitaminen, Mineralien oder Hyaluronsäure (je nach Hauttyp und Anforderung) eingebracht. So wird die Regeneration angeregt und es entsteht der berühmte Hollywood-Glow.Kryolipolyse

Mit dieser Methode rückt man unerwünschten Fettpolstern im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt zu Leibe. „Ohne die Haut zu verletzen und ohne Operationsrisiken werden Fettzellen an Ober- und Unterbauch, Po, Hüfte und Beinen mittels gezieltem Einsatz von Kälte zerstört und über den körpereigenen Stoffwechselprozess abtransportiert“, erklärt Michael Blum von Skypers Wellaging, wo das bewährte Verfahren zu den Highlights unter den Bodyforming-Anwendungen zählt. Kein Wunder, ist es doch schmerzfrei und, so der Experte, sehr effektiv: „Bereits nach der ersten Behandlung kann man bis zu 3 Zentimeter Umfang verlieren.”

Microneedling

Klingt schlimmer als es ist! Denn bei der Behandlung mit dem sogenannten Dermaroller, der mit winzigen Nadeln besetzt ist, wird nur in die oberste Hautschicht gepiekt, um bestimmte Rezeptoren zu reizen, die wiederum die Heilung nach Verletzungen anregen sollen. Daraufhin werden vermehrt Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure für die Reparatur produziert. Die Haut wirkt bereits nach einer Behandlung frischer, straffer und jünger. Auch gegen Hautunebenheiten, Narben, Pigmentstörungen und sogar Cellulite soll die stachelige Methode wirken.

Long Bob

Was einst noch als rausgewachsen galt, ist heute die Trendfrisur schlechthin! Nicht lang, nicht kurz, sondern „clavi cut“ trägt frau jetzt ihr Haar und schlägt damit gleich zwei Styling-Fliegen mit einer Klappe: Der Schnitt hat nicht den akkuraten Charakter eines Bobs und wirkt somit jugendlich „undone“, zudem lassen sich die Haare in der Länge auch mal zum Zopf oder Dutt zusammennehmen. Maßgebend für die Länge ist das Schlüsselbein (lat: „clavicula“). Doch Vorsicht! Auch wenn diese Frisur, die nahezu mit jedem Haartyp funktioniert, leger und unkompliziert wirkt: Regelmäßiges Schneiden und Styling sind ein Muss!

Foilyage

Auch bei der Farbe gilt: Natürlicher Glow ist Trumpf. Und diesen erreicht man mit der neuen Colorationstechnik, die das freihändige Balayage-Verfahren und die präzise Arbeit bei Foliensträhnen kombiniert. Im Layering-Modus werden so wunderbare Effekte erzielt: ein weicher Übergang vom Ansatz in die Längen und ein paar definierende Akzente zu den Spitzen hin. Sieht besonders schön aus in allen Blondtönen, funktioniert aber auch bei dunklerem Haar.

Cut!

Ein allgemeingültiges Rezept für schönes Haar existiert nicht, meint Arzu Dylus vom Dylus Hair & Conceptstore. Auch wenn die Industrie immer neue erfolgversprechende Treatments und Pflegeserien lanciert, gibt es laut der erfahrenen Friseurin und Stylistin nur einen ultimativen Pflegetipp: „Alle 6 bis 8 Wochen Spitzen schneiden lassen! Selbst wenn man die Haare wachsen lässt, gibt es nichts wichtigeres als einen gepflegten Schnitt. Gesunde Haarspitzen wirken sich positiv auf das gesamte Haar aus und darauf, ob die Frisur gut fällt. So bleibt das Haar in jedem Fall gesund, glänzend und, mit der auf das Haar und auf die Frisiergewohnheiten abgestimmten Pflegelinie, z.B. Shu Uemura oder Kérastase, ist gesundes Haar garantiert!“

Harmonie-Schienen

Endlich gerade Zähne! Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, ohne eine lästige Zahnspange tragen zu müssen, kann auf diskrete Hamonie-Schienen setzen, meint Dr. Hagen Winkelmann: „Die transparenten Schienen bringen die Zähne mittels sanftem Druck peu a peu wieder in die richtige Position“, erklärt der Zahnarzt. Dafür werden individuelle Schienen gefertigt. Etwa alle 2 Wochen „erhöht“ man den Druck mittels neuer Schienen. Diese kann man den ganzen Tag tragen, ohne dass sie einen optisch oder beim Sprechen beeinträchtigen. „Ein großer Vorteil ist auch, dass man sie herausnehmen kann, wenn sie doch mal stören. Zudem überschreitet die Dauer der Behandlung selten die 16-Wochen-Marke, und auch kostentechnisch liegt dieses Verfahren weit unter den Preisen für herkömmliche Behandlungen.“

Uveneer

Eine neue Alternative zu herkömmlichen Veneers, welche erst im Labor angefertigt werden müssen und für die meist mehrere Sitzungen erforderlich sind. Das minimalinvasive System ermöglicht eine Korrektur von unschönen Zahnformen und Verfärbungen mittels direkter plastischer Verblendung. Dabei wird durch vorgefertigte Schablonen plastische keramische Masse auf die Zähne aufgetragen und mithilfe der Schablonen in die perfekte Formgebracht.

Bleaching

Nicht mehr ganz neu, aber nach wie vor die schonendste Methode der effektiven Zahnaufhellung. Der Zahnarzt fertigt individuelle Schienen an, in die man dann zu Hause das aufhellende Karbamidperoxid-Gel einfüllt. Das macht man idealerweise vor dem Schlafengehen und trägt die Schienen dann über Nacht. Nach etwa 2 Wochen ist das gewünschte Ergebnis erreicht, dieses hält bei guter Zahnhygiene (und natürlich ohne Rauchen) mindestens ein Jahr.

Bitte lächeln! Und zwar mit schönen und gesunden Zähnen. Diese müssen keineswegs kerzengerade und weiss wie Tictacs sein. Auch in der Zahnästhetik gilt längst: Natürlich ist das neue Perfekt.

Boxing

Es gibt kaum ein besseres Training als das Boxen, um die Motorik und gleichzeitig die Ausdauer zu verbessern. Zudem ist schon lange bekannt, dass Boxen neben dem positiven Effekt auf nahezu alle Muskelgruppen auch mental ein super Kraft-Booster ist. Nicht umsonst ist z.B. das sogenannte Managerboxen längst gesellschaftsfähig. Neben dem klassischen Boxtraining sind auch Box-Workouts im Kommen. In den Fitnessstudios von Elements gibt es vielseitige Angebote rund um das Boxen, konzipiert und geleitet von speziell dafür ausgebildeten und erfahrenen Trainern.

Aerial Yoga

Ebenfalls ein US-Trend, bei dem Yoga-Übungen besonders gelenk- und muskelschonend ausgeübt werden können, weil man quasi in den Seilen hängt und so der Schwerkraft ein Schnippchen geschlagen wird. Mithilfe von an der Decke befestigten Yoga-Tüchern lassen sich einige der auf der Matte nur für Profis umsetzbaren Übungen meistern. Dabei steht der Körper stets unter einer gewissen Grundspannung. Haltungsschäden können vermieden und noch intensivere Dehnungen ermöglicht werden. Trainiert alle Muskelgruppen und vereint auf wunderbar ästhetische Weise körperliche und geistige Stärkung.

Feel Well!

Zu einem guten Körpergefühl gehört auch, dass man das Sportprogramm ab und an mal durch ein wenig Wellness ersetzt. Der ganzheitliche Effekt einer Massage auf Geist und Körper bewirkt wahre Wunder, wenn es darum geht, Blockaden zu lösen und Stress zu minimieren. Und wer relaxt ist und sich in der eigenen Haut wohlfühlt, der hat auch eine bessere Ausstrahlung, wissen die Experten von Isan Thai Massage & Wellness, die eine kleine, feine Auswahl an Treatments von der Fußreflexzonenmassage bis zur Hot Stone-Anwendung anbieten, welche alle ein Ziel haben: den Alltag wieder in Balance zu bringen.

“Es geht darum, sich in seiner Haut wohlzufühlen”

Dr. med. Gerhard Sattler, Gründer und ärztlicher Leiter der Rosenpark Klinik, spricht im Kurzinterview über Trends in der Ästhetischen Medizin und verrät, dass er sehr froh über die neuesten Entwicklungen ist, welche seiner eigenen Philosophie und Ethik entsprechen: Schönheit und Zufriedenheit bilden eine untrennbare Einheit. Was sind die wichtigsten Trends in Medizin und Kosmetik? In ist, was zunächst für Außenstehende nicht sichtbar ist, aber dennoch einen nicht übersehbaren Effekt hat. Wenn Freundinnen oder Freunde sagen: „Du siehst aus wie frisch aus dem Urlaub“. Es gibt so tolle und effektive Behandlungsmethoden heutzutage. Im kosmetischen Bereich wird es spürbar „medizinischer“. Hier gibt es derzeit einen Run auf alles, was die Kosmetikerin zwar noch darf, aber was schon sehr medizinisch anmutet. Alles mit größtmöglichem Effekt für den Kunden. HydraFacial ist zum Beispiel so eine kosmetische Wunderwaffe. Oder Ultherapy- Behandlungen, bei denen sich über den Zeitraum von 4-6 Monaten neues Kollagen bildet und sich alles peu a peu strafft. Quasi ein heimliches Lifting ohne Schnitt. Es geht nicht darum, perfekt auszusehen, es geht darum, sich in seiner Haut wohl zu fühlen.

Dann begrüßt du also, dass non- und minimalinvasive Therapie-Möglichkeiten auf dem Vormarsch sind?

Ja. Ich empfinde sie als sehr zukunftsweisend. Wer früh genug anfängt und immer mal wieder ein bisschen was machen lässt, dem bleibt ein operativer Eingriff wie zum Beispiel ein Facelifting dann meist auch erspart. Sofern man das überhaupt für sich in Betracht ziehen sollte… Daraus kann man schließen, dass du sehr kritisch mit deiner eigenen Branche bist. Die Ästehtische Medizin ist eine Wachstumsbranche. Und in jedem wachsenden Wirtschaftssegment gibt es leider auch immer Raum für die sogenannten schwarzen Schafe oder Trittbrettfahrer, die einfach einen Teil vom Kuchen abhaben möchten, aber vergessen, dass es sich beiPatienten nicht um Cash Cows handelt, sondern um Menschen mit einer ganz persönlichen Geschichte, individuellen Bedürfnissen und Nöten. Und vor allem führt man am Ende des Tages eine medizinische Behandlung durch. Auch wenn Begriffe wie „to go“ oder „Lunchtime- Treatment“ derzeit en vogue sind, sollte man einen medizinischen Eingriff, und das gerade dann, wenn er aus medizinischer Sicht gar nicht notwendig ist, weder als behandelnder Arzt, noch als Patient auf die leichte Schulter nehmen.

Hast du abschließend eine Botschaft in Sachen Schönheit?

Weniger ist manchmal mehr. Es sollte immer so sein, dass man so bleibt, wie man ist, ohne dabei seine Natürlichkeit zu verlieren oder sich zu verändern. Die Behandlung sollte als diese nicht erkennbar sein. Dennoch sollte der Vorher-Nachher-Vergleich eine Verbesserung oder Optimierung der Attraktivität deutlich zeigen. Es ist ja so, dass Ästhetik meist schon bei den ganzen Bildbearbeitungs- Apps anfängt, die man so für seinen Instagram- Account oder Facebook nutzt. Permanent wird einem dadurch suggeriert, dass man nicht perfekt ist. Viele möchten gerne mehr sein, als sie es sind. Optisch, wie auch sozial. Das halte ich psychologisch für bedenklich und sogar für gefährlich.

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