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THE FRANKFURT PROMOTER

Die Wirtschaftsförderung Frankfurt hat in Oliver Schwebel einen umtriebigen Geschäftsführer. Er versteht sich nicht nur auf Finanzen, sondern arbeitet auch beharrlich daran, die Menschen zusammenzubringen, damit sie sich gemeinsam für ihre Stadt engagieren.

Ausgabe: 03/2019

Text: Andrea Möller

Oliver Schwebel hat ein Händchen für Zahlen – und ein Herz für Frankfurt. Ersteres zeigte sich bereits in jungen Jahren: „Für Zahlen habe ich mich schon als Dreikäsehoch interessiert“, erzählt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt. „Und im Kopfrechnen konnte mir während der Schulzeit niemand etwas vormachen.“ Die Zeichen für eine Karriere im Finanzbereich standen also bereits früh auf Erfolg.

Numbers

Seine Banklehre und das Trainee-Programm als Vermögensanlageberater, beides bei der Bank für Gemeinwirtschaft, bildeten eine solide Grundlage. Anschließend ist er bei der Landesbank Baden-Württemberg eingestiegen, hat in Frankfurt die Investmentfondsgesellschaft aufgebaut und dort das ganze Backoffice geleitet. Sein Talent, Dinge aus dem Nichts zu schaffen, kam ihm auch bei der DZ-Bank zugute. „1998 beispielsweise habe ich das Großprojekt übernommen, alle deutschen Volks- und Raiffeisenbanken zu digitalisieren – und zwar mit Satellitennavigation.“ Die Schweizer Börsengruppe, für die er das Privatbankengeschäft entwickelte, war seine letzte Station in der Finanzbranche.

Multitasking

2010, der Wechsel zur Wirtschaftsförderung Frankfurt. Dass die Börse nach Eschborn gegangen war, hatte Frankfurt nicht nur Geld, sondern auch Ansehen gekostet. Um gegenzusteuern, sollte die Betreuung ansässiger Unternehmen ausgebaut werden, was nunmehr zu den Aufgaben des neuen Prokuristen gehörte. Bereits fünf Jahre später übernahm Schwebel die Leitung der Wirtschaftsförderung.

Dort werden er und sein Team durch vier Aufgabenbereiche in Atem gehalten. „Wir sorgen für Wachstum und Arbeitsplätze in Frankfurt. Das umfasst auch die Bestandspflege und Ansiedlung von Unternehmen.“ Außerdem werden viele Projekte für die wirtschaftliche Zukunftssicherung der Mainmetropole initiiert. Dabei spielt die Start-up-Szene eine wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass er und seine Mitarbeiter den Wirtschaftsstandort vermarkten, etwa auf großen Immobilienmessen wie Expo Real in München und Mipim in Cannes. Das Thema „Netzwerk aufbauen und entwickeln“ zählt ebenfalls zu den Schwerpunkten. „Wenn ich alles zusammennehme, würde ich sagen, dass kein Tag wie der andere ist. Und genau das gefällt mir an meiner Arbeit“, sagt Schwebel.

Der Kulturbereich kommt in seinem Tagesablauf auch nicht zu kurz. So kooperiert die Wirtschaftsförderung etwa mit dem Städel Museum, in dem Ende des Jahres eine Van-Gogh-Ausstellung stattfindet. „Es ist mir wichtig, ein Augenmerk auf die Dinge zu legen, die es in Frankfurt gibt und sie miteinander zu vernetzen.“ Das gelinge sehr gut, weil die Mainmetropole keine Stadt mit Monostruktur sei. Neben Logistik & Mobilität, der inzwischen größten Branche, sind die Sparten Finanzwirtschaft, Consulting, Produktion und Kreativwirtschaft von großer Bedeutung. In Letzterer gibt es viele Gründer, für die Schwebel sich besonders engagiert.

„Kein Tag ist wie der andere. Genau das gefällt mir an meiner Arbeit.“ Oliver Schwebel

Work-Life-Balance

Kein Wunder, dass seine Arbeitstage meist bis 23 Uhr dauern. Obgleich er seinen Beruf als Berufung empfindet, achtet er auf sportlichen Ausgleich. Er hält sich mit Joggen und Radfahren fit, trainiert einmal wöchentlich im Gym. „Wenn ich das nicht mache, geht es an die Substanz, was auf Dauer schädlich ist.“ Sogar am Ironman Frankfurt hat Schwebel schon teilgenommen. Dafür habe er um die 13 Stunden gebraucht. Doch auf die Zeit sei es ihm nicht angekommen. „Über die Finish Line am Frankfurter Römerberg zu laufen, ist einfach ein Riesenerlebnis gewesen.“

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